Jelinek-Handbuch


Das Jelinek-Handbuch ist 2013 in der Reihe „Personenhandbücher“ des Metzler Verlages erschienen. Zu ihm wird ab 2020 eine aktualisierte Neuauflage im Zusammenwirken zwischen dem Interuniversitären Forschungsverbund Elfriede Jelinek und dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum erarbeitet. Es ist die erste umfassende Gesamtdarstellung von Elfriede Jelineks Leben, Werk und Rezeption.

Biographische Aspekte, künstlerische Kontexte, das feministische und politische Engagement der Autorin werden ebenso behandelt wie die ästhetischen Strategien und Schreibverfahren der österreichischen Nobelpreisträgerin.

Im Zentrum stehen kompakte Darstellungen von Jelineks Werken mit grundlegenden Informationen zu Entstehung, Quellen, Intertexten, formalen und inhaltlichen Aspekten. Wichtige Themen und Diskurse in Jelineks Arbeiten – wie etwa Ökonomie, patriarchale Strukturen, Frauenbilder, Heimat, Natur oder Nationalsozialismus – werden in lexikonartigen Beiträgen analysiert.

Darüber hinaus werden die künstlerischen, theatralen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Jelinek diskutiert und die öffentlichen Debatten und Skandale, die es in Zusammenhang mit Jelinek gab, vorgestellt.

Das Handbuch vermittelt Jelineks Schaffen aus interdisziplinärer Perspektive und gibt einen Überblick über die aktuelle Forschungslage.

Die AutorInnen des Handbuchs:
Evelyn Annuß, Inge Arteel, Peter Clar, Renata Cornejo, Uta Degner, Evelyn Deutsch-Schreiner, Christine Ehardt, Konstanze Fliedl, Christa Gürtler, Dagmar von Hoff, Hilde Haider-Pregler, Ulrike Haß, Beate Hochholdinger-Reiterer, Pia Janke, Karen Jürs-Munby, Stefanie Kaplan, Elisabeth Kargl, Klaus Kastberger, Maria Regina Kecht, Christian Klein, Teresa Kovacs, Stefan Krammer, Margarete Lamb-Faffelberger, Robert Leucht, Dagmar C. G. Lorenz, Bärbel Lücke, Monika Meister, Gunter Martens, Moira Mertens, Alexandra Millner, Lea Müller-Dannhausen, Fatima Naqvi, Artur Pelka, Sabine Perthold, Katharina Pewny, Evelyne Polt-Heinzl, Gerhard Scheit, Christian Schenkermayr, Franziska Schößler, Karl Ivan Solibakke, Daniela Strigl, Rita Svandrlik, Monika Szczepaniak, Alexandra Tacke, Gérard Thiériot, Sabine Treude, Juliane Vogel, Christian van der Steeg.