Statements zum Start des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek


Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Rektor der MUK

Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Rektor der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, spricht in seinem Statement zum Start des Forschungsverbunds über die Bedeutung der Kooperation einer Kunst- und einer Wissenschaftsuniversität und die besondere Beziehung der MUK zu Elfriede Jelinek.

„Als Absolventin des Konservatoriums der Stadt Wien, der Vorgängerinstitution der MUK, wurde die Nobelpreisträgerin hier neben ihrem musikalischen auch für ihr literarisches Schaffen geprägt. Durch diese einzigartige Kooperation werden innovative Formen künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung entwickelt. Die MUK wird sich mit all ihren Stärken einbringen, und ich bin überzeugt davon, dass hervorragende Ergebnisse sowohl wissenschaftlich als auch im Bereich Artistic Research präsentiert werden."


Univ.-Prof. Dr. Jean-Robert Tyran, Vizerektor für Forschung und Internationales an der Universität Wien

"Aufbauend auf der sehr erfolgreichen Forschungsplattform der Universität Wien werden die Aktivitäten im Bereich der Erforschung des Werks Elfriede Jelineks nun im Rahmen eines interuniversitären Forschungsverbunds weitergeführt. Dabei profitieren die Wissenschafter*innen beider Universitäten vom gegenseitigen Austausch und Wissenschaft und Kunst kommen noch stärker zusammen. Die Bündelung der Ressourcen mehrerer Einrichtungen ermöglicht es, interdisziplinäre Fragestellungen zu beantworten und Synergien optimal auszunutzen. Dieser erste gemeinsame Forschungsverbund könnte das Vorbild für Kooperationsvorhaben mit anderen Universitäten sein.“


ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke, Leiterin des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek

„Wissenschaft und Kunst miteinander zu vernetzen, im interuniversitären Dialog verstärkt interdisziplinär zu arbeiten und auch unsere Kontakte in die ganze Welt zu nutzen, um das zu erforschen, wofür Elfriede Jelinek steht. Denn Jelinek ist nicht nur ästhetisch von höchster Relevanz, sondern befasst sich auch mit den großen globalen Themen unserer Zeit, mit Wirtschafts-, Klima- und Flüchtlingskrise, mit Rechtspopulismus und Totalitarismus“.


Ass.Prof.in Dr.in Rosemarie Brucher, Prorektorin der MUK und Leiterin des Instituts für Wissenschaft und Forschung

 „Mit dem Forschungsverbund Elfriede Jelinek ist uns in Kooperation mit der Universität Wien eine Zusammenarbeit gelungen, wie sie wegweisend für unser Profil werden soll: Das transdisziplinäre Zusammenspiel von Wissenschaft, Kunst und Künstlerischer Forschung, sowohl inhaltlich als auch strukturell höchst innovativ und auf exzellentem Niveau.“


Ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Monika Meister, Stellvertretende Leiterin des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek

Ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Monika Meister, Stellvertretende Leiterin des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek, spricht in ihrem Statement zum Start des Forschungsverbunds über ihre Erwartungen an die völlig neue Form einer interuniversitären Zusammenarbeit, den Begriff der "Praxis" im künstlerischen und wissenschaftlichen Sinn und über die neuen Möglichkeiten, elementare gesellschaftliche, politische und ästhetische Positionen erkennen zu können.


Julya Rabinowich, Autorin

Die Autorin Julya Rabinowich spricht in ihrem Statement über Elfriede Jelinek als Fixstern im Literaturuniversum, in dem es noch lange etwas zu erforschen geben wird, und wünscht alles Gute für den Start des Forschungsverbunds Elfriede Jelinek.